Eine Selbsthilfegruppe

erfüllt psychosoziale Grundbedürfnisse nach Kommunikation, Zuwendung und Überwindung von Isolation, die von professionellen Diensten nicht geleistet werden können.

„Die Spielregeln des Lebens verlangen von uns nicht, dass wir um jeden Preis siegen; wohl aber, dass wir den Kampf niemals aufgeben.“
(Viktor E. Frankl)

Ihr Ansprechpartner

Heinz Vollmer

Telefon: 0 72 23 – 90 09 28
Heinz.Vollmer@copd-selbsthilfegruppe.de

Chronische Atemwegserkrankungen

Eine Krankheit auf dem Vormarsch…

Was ist COPD?

(chronic obstruktive pulmonary disease)

COPD entsteht oft auf der Basis einer chronischen Bronchitis, also einer andauernden Entzündung und Verengung der Luftwege. Husten mit Auswurf, der auch ohne Infektion der Atemwege besteht, ist das erste Zeichen der Erkrankung.

Die COPD macht sich mit zunehmender Atemnot bei körperlicher Belastung bemerkbar. Je länger die COPD besteht, desto stärker bleibt schon bei geringsten Belastungen der Atem weg, in schweren Fällen selbst in Ruhe.

Was ist passiert?

Sie sind vom Arzt gekommen und haben dort erfahren, daß Sie an COPD erkrankt sind?
Sie sind bereits Patient mit einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie?
Sie möchten mehr über Ihre Erkrankung, den Umgang mit derselben und über die Behandlungsmöglichkeiten erfahren?

Dann kann eine Selbsthilfegruppe für COPD- und Lungenemphysem-Erkrankte genau das Richtige für Sie sein!

Dort können sich an COPD- und Lungenemphysem-Erkrankte in einer offenen Gesprächsrunde über Therapiemöglichkeiten, Erfahrungen aus dem Alltag und über Wege aus der Isolation austauschen und informieren.

Was ist ein Lungenemhysem?

Lungenemphysem ist eine unheilbare Überblähung der Lunge.
Beim Lungenemphysem sind die Trennwände der Lungenbläschen, die dem Gasaustausch dienen, nicht mehr funktionsfähig. Insgesamt kann weniger frische Luft eintreten und weniger verbrauchte Luft ausgeatmet werden.

Dies kann soweit führen, dass aus den kleinen Lungenbläschen große Emphysemblasen werden. In diesen staut sich die Atemluft (Überblähung), die aber nicht mehr für die Atmung genutzt werden kann.

Man leidet also mit übervollen Lungen unter Atemnot. Beim Lungenemphysem verlieren die Trennwände ihre Elastizität und das Gasvolumen ist erhöht. Der dadurch bedingte erhöhte Ausatemdruck im Brustkorb bewirkt ein Zusammendrücken der Bronchien. Die Bronchien verschleimen.

Tipps zum guten Umgang mit der Erkrankung

  • Informieren Sie sich ausführlich über Ihre Krankheit.
  • Kontrollieren Sie durch regelmäßige Arztbesuche und durch ständige Selbstkontrollen den Verlauf Ihrer Erkrankung.
  • Nehmen Sie die von Ihrem Arzt verordneten Medikamente regelmäßig ein. Die richtige medikamentöse Therapie ist äußerst wichtig.
  • Vermeiden Sie schädliche Einflüsse wie Tabakrauch, Reizgase u.s.w.
  • Halten Sie Ihren Körper durch Lungensport und Atemtherapie leistungsfähig und aktiv, denn das beeinflusst den Verlauf der Krankheit positiv.
  • Bleiben Sie trotz oder gerade wegen Ihrer Erkrankung auf vielfältige Art aktiv.

Kontaktieren Sie uns!

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